Japanisches Palais


Unter den historischen Gebäuden des Neustädter Elbufers ist das Japanische Palais deutlich an
seiner exotisch geschwungenen Dachform zu erkennen.
Die ersten Schlossbauten an dieser Stelle entstanden 1715 nach Entwürfen von M. D.
Pöppelmann. Nachdem Kurfürst Friedrich August I. das Schloss erworben hatte, bestimmte er
es zur Aufnahme seiner umfangreichen Porzellansammlung. 1727 bis 1733 wurde das Palais zu
einer Vierflügelanlage im spätbarock-klassizistischen Stil erweitert.
Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau ab 1952 beherbergt das
Japanische Palais seit 1957 das Staatliche Museum für Völkerkunde und das Landesmuseum für Vorgeschichte.