Panometer
In Dresden-Reick, in einem ehemaligen Gasspeicher ist das Panorama „Dresden 1756" zu
sehen.
Dabei wird der Besucher gedanklich auf den Turm der Hofkirche gestellt, denn dieser Standort
ermöglicht einen weit schweifenden Blick über die barocke Stadt, wie sie Mitte des 18.
Jahrhunderts ausgesehen haben kann:
Schloss, Neustädter Markt, Augustusbrücke, Brühlsche Terrasse, Frauenkirche und Neumarkt,
Kreuzkirche und Altmarkt.
Alle diese barocken Herrlichkeiten sind eingebettet in Elblandschaften und Wohnviertel, werden
belebt mit Menschen und dem bunten Treiben eines quirligen Markttages in der, nicht umsonst,
auch als "Elbflorenz" bezeichneten Königsresidenz.
Es war August der Starke, der die mittelalterliche Kleinstadt in ein barockes Gesamtkunstwerk
zu verwandeln begann.
Ihm soll hier, auch und gerade 60 Jahre nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg, ein Denkmal
gesetzt werden.
Das äußerst beeindruckende Kunstwerk schuf Professor Yadegar Asisi nach den beiden
Publikumsrennern „8848 Everest" und „Rom CCCXII" in Leipzig.