Kreuzkirche
An der Südostseite des Altmarktes befindet sich der eindrucksvolle Bau der protestantischen
Kreuzkirche. Als Altstädter Pfarrkirche ist sie seit Jahrhunderten eng mit den Geschicken der
Stadt verbunden. Ihren Namen verdankt die Kreuzkirche einer Kreuzreliquie, die im
14. Jahrhundert nach Dresden kam.
Im Siebenjährigen Krieg mit Preußen wurde die prachtvolle Renaissancekirche 1760 zerstört
und zwischen 1764 und 1792 in klassizistischer Architektur neu errichtet. Nach einem Brand
1897 erhielt die Kirche eine moderne Innenarchitektur.
Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde die Kirche wiederum zerstört – nur
der Turm und die Außenmauern blieben erhalten. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren von
1946 bis 1955.
Die äußere Bauhülle wurde denkmalsgerecht wiederhergestellt, das Innere betont schlicht und
ohne Bauplastik gestaltet.
Seit fast 700 Jahren ist die Kreuzkirche Heimstatt des Dresdner Kreuzchores. Hier finden
regelmäßig bedeutende kirchenmusikalische Aufführungen statt.
Vor der Kirche, auf dem Altmarkt, findet jedes Jahr zur Weihnachtszeit der traditionelle
Dresdner Striezelmarkt statt. Der 92 Meter hohe Turm an der monumentalen Westfront ist
Besuchern zugänglich.