Residenzschloss
Die Baugeschichte des Dresdner Schlosses reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bis 1918
diente es den sächsischen Landesfürsten als Wohn- und Regierungssitz.
In diesem Zeitraum erfuhr das Schloss zahlreiche Umbauten: Aus einer romanischen
Burganlage, auf die auch der heute 100 Meter hohe Hausmannsturm zurückgeht, entstand im
16. Jahrhundert ein prachtvolles Renaissanceschloss.
Nach einem Brand 1701 wurde das Schloss in der Regierungszeit Friedrich Augusts I., Kurfürst
von Sachsen und König von Polen, mit barocker Ausstattung wieder aufgebaut.
Zwischen 1889 und 1901 war die bevorstehende
800-Jahr-Feier des sächsischen Königshauses Anlass für den letzten großen Schlossumbau, der
im Stil der Neorenaissance erfolgte.
Nach Luftangriffen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs brannte auch das Schloss
mit seinen rund
500 Sälen und Zimmern bis auf die Grundmauern nieder. Der größte Teil der kostbaren
Innenausstattung ging verloren.
1985 startete der Wiederaufbau als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen
Dresden.
Als erstes Museum zog das Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss ein und präsentiert dort
seit April 2004 seine Schätze. Im September 2004 wurde das "Neue Grüne Gewölbe" eröffnet
und seit September 2006 ist das Historische Grüne Gewölbe in seinen ursprünglichen Räumen
zu bewundern.
Der Hausmannsturm kann bestiegen werden und bietet einen faszinierenden Rundblick über das
Stadtzentrum.
Führungen im Residenzschloss Dresden sind über unser Büro buchbar.