Semperoper


Dresdens Operntradition reicht bis in die Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem
kurfürstlichen Hof verbunden, der verschiedene Spielstätten nutzte. 1838 erhielt der Architekt
Gottfried Semper den Auftrag, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das
jedoch bereits 1869 abbrannte.
1871 bis 1878 entstand der zweite Bau unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der
italienischen Renaissance.
Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Oper zwischen 1977 und 1985 in
originalgetreuer Form wieder aufgebaut und erhielt ihre bildkünstlerische Dekoration und
Ornamentik zurück.
Feinsinnige Architektur und besondere Akustik machen die Dresdner »Semperoper« zu einem
der Höhepunkte der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Dank der bedeutenden Musiktradition und der hohen Qualität des Ensembles der Sächsischen
Staatsoper zählt sie wieder zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.

 

Führungen in der Dresdner Semperoper sowie
Eintrittskarten für die Staatsoper Dresden
sind über unser Büro buchbar.