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Grünes Gewölbe (Historisches und Neues)
Gemäldegalerie Alte Meister
Galerie Neue Meister
Kupferstich-Kabinett
Rüstkammer
Mathematisch-Physikalischer Salon
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Panometer - Eine Zeitreise in das barocke Dresden von 1756
DDR Museum Radebeul - Das Leben hinter dem Eisernen Vorhang zum Anfassen
Prozellanmanufaktur Meissen

Grünes Gewölbe - Ein Museum - zwei Präsentationen

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Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das „Grüne Gewölbe" Weltruf.
Mit der Wiedereröffnung des Historischen Grünen Gewölbes im September 2006 ist auch der zweite Teil der berühmten Sammlung der wettinischen Fürsten in das Dresdner Residenzschloss zurück gekehrt. Damit beherbergt das Museum Grünes Gewölbe zwei Dauerausstellungsbereiche unterschiedlichen Charakters.

Im Neuen Grünen Gewölbe und im Historischen Grünen Gewölbe wird die Pracht der Kunstwerke aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email, aus Elfenbein, Bronze und Bernstein in ganz eigener Weise erlebbar sein.

Historisches Grünes Gewölbe

Das Historische Grüne Gewölbe versammelt Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst sowie Kostbarkeiten aus Bernstein, Elfenbein, Edelsteingefäße und kunstvolle Bronzestatuetten.
In den historischen Räumen stehen die kostbaren Kunstwerke nicht in Vitrinen, sondern frei auf Konsolen vor Schau- und Spiegelwänden und auf Prunktischen.

Besonderheiten:
Der Rundgang erfolgt mittels Audioguide, Führungen können nicht angeboten werden. Aufgrund der besonderen Ausstellungstechnik ist die Besucherzahl pro Stunde auf 100 Personen begrenzt.

Neues Grünes Gewölbe

Die Ausstellung präsentiert in zehn Räumen ausgesuchte Meisterwerke der Schatzkunst. Zu den einzigartigen Kabinettstücken des Dresdner Hofjuweliers Dinglinger, wie etwa dem Hofstaat des Großmoguls oder dem Goldenen Kaffeezeug, treten faszinierende Preziosen aus Gold, Silber, Email und Edelsteinen, aus Elfenbein, Perlmutter, Kokosnüssen und Straußeneiern.
Die Präsentation der Kunstwerke erfolgt, im Gegensatz zum Historischen Grünen Gewölbe, einzeln in Vitrinen. Diese moderne Gestaltung ermöglicht dem Besucher, die von zahlreichen Fürstengenerationen zusammengetragenen Schätze von allen Seiten aus nächster Nähe in all ihrer Schönheit bestaunen zu können.

Gemäldegalerie Alte Meister

Der weltweite Ruhm der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister gründet sich auf die hervorragende Auswahl hochkarätiger Meisterwerke. Zu den Sammlungsschwerpunkten des Museums gehört die italienische Malerei der Renaissance mit Hauptwerken von Raffael, Giorgione und Tizian sowie die Malerei des Manierismus und Barock. Ebenso bedeutend ist der Bestand holländischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts. Mit einer großen Anzahl von qualitätvollen Werken sind Rembrandt und seine Schule vertreten, außerdem Vermeer und Ruysdael und die großen Flamen Rubens, Jordaens und Van Dyck.
Die Galerie präsentiert ferner herausragende Gemälde altdeutscher und altniederländischer Malerei, darunter Jan van Eyck, Dürer, Cranach und Holbein und besitzt großartige Werke spanischer und französischer Künstler des 17. Jahrhunderts. Zu den Bekanntesten zählen hier Ribera und Murillo, Poussin und Lorrain.

Galerie Neue Meister

Die Sammlung der Galerie Neue Meister ist mit ihren rund 2.500 Bildern des 19. und 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Museen der Moderne in Deutschland. Zu den Attraktionen der Galerie Neue Meister zählt insbesondere die deutsche Kunst der Romantik. Mit Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ernst Ferdinand Oehme und Ludwig Richter versammelt das Museum große Meister der Kunst des 19. Jahrhunderts.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung ist der Bestand an Gemälden deutscher Impressionisten wie Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann ebenso wie der deutschen Expressionisten der Dresdner Künstlergemeinschaft »Brücke«. Neben den Werken der klassischen Moderne sind auch Gemälde von Otto Dix, der Neuen Sachlichkeit und der Kunst der Nachkriegszeit in herausragender Qualität vertreten.

Die Gegenwartskunst ist in den Ausstellungsrundgang mit einbezogen und tritt in einen spannungsvollen Dialog mit dem gewachsenen Sammlungsbestand. So kann die Galerie Neue Meister in einem weiteren Schwerpunkt zahlreiche Werke des weltbekannten Gerhard Richter zeigen. Neben seinen zahlreichen Leihgaben gilt die großzügige Unterstützung des Künstlers vor allem dem Gerhard-Richter-Archiv, welches 2005 als ein Institut der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eingerichtet wurde.
Über eine bedeutende Sammlung an sächsischer Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart verfügt auch der Kunstfonds.

Seit Januar 2006 ist das Albertinum auf Grund umfassender Sanierungsarbeiten und des Neubaus eines Depot- und Werkstattgebäudes bis 2010 geschlossen. Die Galerie Neue Meister präsentiert sich bis zur Wiedereröffnung mit der Ausstellungsreihe „Die Galerie Neue Meister zu Gast im Semperbau“.

Kupferstich-Kabinett

Das Kupferstich-Kabinett ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen für Zeichnungen, druckgraphische Werke und Photographien in der Welt. Seine Sammlung umfasst mehr als 500.000 Werke auf Papier aus acht Jahrhunderten von mehr als 11.000 Künstlern.

Die Bedeutung des Kupferstich-Kabinetts gründet sich auf die hohe Qualität und zum Teil Einzigartigkeit seiner künstlerischen Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen, seiner Radierungen, Lithographien, Kupferstiche, der Illustrierten Bücher und Mappenwerke sowie der Photokunst. In diesem „Museum der Meisterwerke“ sind weltberühmte Zeichnungen und graphische Blätter von Dürer, van Eyck, Rembrandt, Michelangelo, Fragonard und Caspar David Friedrich bis hin zu Toulouse-Lautrec, Picasso und Baselitz zu sehen. Kupferstiche von Schongauer und Holzschnitte von Cranach finden sich neben seltenen Beispielen aus der Geschichte der künstlerischen Photographie.

In wechselnden Sonderausstellungen werden Werke aus dem reichen Bestand des Kupferstich-Kabinetts sowie Leihgaben internationaler Museumspartner in eigenen Ausstellungsräumen präsentiert. Der Studiensaal bietet allen Besuchern – Laien wie Fachleuten – die Gelegenheit, Originale des Museums zu studieren.

Seit April 2004 werden die Sammlungsbestände des »neuen« Kupferstich-Kabinetts in Sonderausstellungen wieder im Dresdner Residenzschloss präsentiert, an dem Ort, wo das Museum vor 450 Jahren als älteste graphische Sammlung im deutschsprachigen Raum gegründet wurde.

Rüstkammer

Die aus dem Besitz sächsischer Herzöge und Kurfürsten hervorgegangene Dresdner Rüstkammer zählt zu den kostbarsten Prunkwaffen- und Kostümsammlungen der Welt. Anhand von über 1.300 ausgestellten Objekten aus ganz Europa und dem Orient kann der Besucher auf den Spuren höfischer Feste, Ritterspiele und Jagden wandeln. Prachtvolle Waffen, beeindruckende Renn- und Stechzeuge, Turnierbilder und Fürstenbildnisse des 16. bis 18.  Jahrhunderts spiegeln beispielhaft die fürstliche Hofkultur der Frühen Neuzeit wider und geben ein umfassendes Zeugnis von den glanzvollen Dresdener Hoffesten.

Die Rüstkammer befindet sich derzeit noch im Semperbau des Dresdner Zwingers. Nach der Vollendung des Dresdner Residenzschlosses wird auch diese Sammlung an ihren Entstehungsort zurückkehren und den Besucher in prachtvoll eingerichteten Sälen im ersten und zweiten Obergeschoss empfangen. Neben den bereits jetzt ausgestellten Prunkwaffen erwarten den Besucher dann auch die einzigartigen Bestände der Kostümsammlung, der Gewehrgalerie und der Türckischen Cammer.

Mathematisch-Physikalischer Salon

Der Mathematisch-Physikalische Salon beherbergt eine weltberühmte Sammlung historischer Uhren und wissenschaftlicher Instrumente. Dazu gehören neben Erd- und Himmelsgloben faszinierende optische, astronomische und geodätische Geräte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen sowie historische Instrumente zum Rechnen, Zeichnen und zur Bestimmung von Längen, Massen, Temperatur und Luftdruck.

Die Objekte geben einen Überblick über die Entwicklung der frühen feinmechanischen Instrumente, Globen und Uhren und vermitteln anhand ausgewählter Beispiele ihre Anwendung und Technik. Darüber hinaus sind sie Kunstwerke von höchstem Niveau, die ihre fürstliche Herkunft widerspiegeln.

Von herausragender Bedeutung sind der arabische Himmelsglobus aus dem 13. Jahrhundert und die Rechenmaschine von Blaise Pascal, die um 1650 entstanden ist. Spektakulär ist außerdem die Planetenlaufuhr, die den der Uhrzeit entsprechenden Stand von Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn anzeigt. Sie wurde in den 1560er Jahren von Eberhard Baldewein im Auftrag des Kurfürst August konstruiert.

Gläserne Manufaktur

Direkt am Großen Garten hat die Volkswagen AG die »Gläserne Manufaktur« errichtet, eine innovative Verbindung von Architektur und Industrieproduktion. Mitte 1999 erfolgte die Grundsteinlegung, und Ende 2001 startete die Fertigung.

Sichtbar für Besucher und Käufer werden VW-Fahrzeuge der Oberklasse hergestellt.
Architektur, Innenausstattung und Fertigungstechnologie verschmelzen in den Montagehallen am Straßburger Platz zu einer einzigartigen Symbiose, die im Konzept vielfältigen Bezug auf Dresden nimmt.

Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Das Deutsche Hygiene-Museum ist ein in Europa einzigartiges, modernes Wissenschaftsmuseum. Der Mensch und sein Körper in ihrer Wechselwirkung mit Umwelt und Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft stehen im Zentrum der Museumsarbeit.

In der 2004 neu eröffneten Dauerausstellung rund um den Menschen erfahren die Besucher auf ca. 2.500 qm Aktuelles aus Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. Eine attraktive Ausstellungsarchitektur, interessante Medieninstallationen, moderne Mitmachelemente und klassische Exponate machen den Besuch zu einem Erlebnis. Highlight seit 1930 ist der Gläserne Mensch.

Spektakuläre Sonderausstellungen zu aktuellen Fragestellungen aus den Wissenschaften vom Menschen ergänzen das umfangreiche Programm des Hauses.

Seit Dezember 2005 können sich auch kleinere Besucher im Kindermuseum ausprobieren. Hier erfahren Kinder von 4 bis 12 Jahren alles zu den fünf Sinnen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen.

Panometer - Eine Zeitreise in das barocke Dresden von 1756

Im Panometer Dresden scheint die Zeit des Barock lebendig zu werden. Sie betreten die Aussichtsplattform und haben das Gefühl auf dem Turm der Hofkirche im Dresden des Jahres 1756 zu stehen. Lassen Sie ihren Blick über Frauenkirche, Hausmannturm und Kreuzkirche schweifen. Beobachten Sie die Flanierenden im Brühlschen Garten, Handwerker auf dem Dach der Hofkirche, Bauern, Marktleute und Müßiggänger in den Straßen.

Licht- und Toninstallationen lassen die Sie im Panometer Dresden den Wechsel von Tag und Nacht erleben. Sie hören den Nachtwächter rufen, in weiter Ferne bellt ein Hund und die Glocken der Frauenkirche läuten. Fast scheint es, Sie stehen tatsächlich mitten im Dresden des Jahres 1756 und als könnten sie im nächsten Moment zwischen den prunkvollen Palais, Kirchen und Herrenhäusern wandeln. Untermalt wird der visuelle Eindruck im Panometer Dresden von einem eigens komponierten Soundtrack aus sanften Streicher- und Oboenklängen.

Die Rahmenausstellung im Panometer Dresden informiert Sie über das Thema Barock und die Entstehung des Riesenpanoramas Dresden 1756. Eigens für die Präsentation des Panoramabildes wurde der kleine Gasometer der DREWAG umgebaut zum Panometer Dresden (Pano = Panorama, Meter = Gasometer).

DDR Museum Radebeul - Das Leben hinter dem Eisernen Vorhang zum Anfassen

Wie lebte man in der DDR?
Erleben Sie hautnah eine Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit !

Sie werden durch alle Bereiche des täglichen Lebens der DDR und ihrer Bürger geführt. Lassen Sie sich überraschen, was diese Ausstellung in Dresdens Nobel-Vorort Radebeul alles zu bieten hat. Mit kulturellen Veranstaltungen und historischer Atmosphäre werden Sie in eine untergegangene Welt, wo Sie vergessenes und vergangenes Lebensgefühl erleben, entführt. Dieses unterscheidet sich so stark vom heutigen Alltag, das Sie die ostalgischen Eindrücke, ganz bestimmt nicht so schnell vergessen werden.Abgerundet wird das Erlebnis durch Künstler, einen Laden für Souvenirs und Fan-Artikel, sowie eine DDR-Gastronomie inkl. eines "Ostel", die momentan im Entstehen sind.

Prozellanmanufaktur Meissen

Seit 1864 befindet sich die weltberühmte Porzellan-Manufaktur Meissen im Triebischtal
(etwa 10 Minuten Fußweg vom Marktpatz entfernt),
Hinter der schön bemalten Fassade sind auf 4.170 m² Fläche eine Schauwerkstatt, ein Museumsshop, Fachgeschäfte, Sonderausstellungen, ein Restaurant und Vortragsräume eingerichtet.

Die Schauräume präsentieren etwa 3.000 von mehr als 20.000 Objekten aus der seit 1710 laufenden Porzellanproduktion. Jährlich werden Teile der Ausstellung gewechselt.

In der Schauwerkstatt kann man den Drehern, Formern, Bossierer (sie fügen die Figurenteile zusammen) sowie den Unterglasur- und Aufglasurmalern bei der Fertigung der Porzellane zuschauen. Die hoch geschätzte Individualität des Meissener Porzellans ergibt sich aus dieser Handformung und Handmalerei in der Manufaktur.

 

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